Ja: Ein KI-Telefonassistent ist DSGVO-konform einsetzbar, wenn vier Bedingungen erfüllt sind – Verarbeitung in der EU, ein gültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), eine klare Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO) für jeden Anrufer und transparente Information vor Gesprächsbeginn. bhomy hostet ausschließlich in der EU und liefert AVV plus DPIA-Vorlage.
Dieser Leitfaden basiert auf DSGVO, BDSG, EDSA-Leitlinien und LfDI-Veröffentlichungen (Stand: April 2026) sowie eigenen DPIA-Verfahren. Er ersetzt keine Rechtsberatung — bei kritischen Anwendungsfällen empfehlen wir die Abstimmung mit einem externen DSB.
KI-Telefonassistenten werden immer beliebter – doch viele Unternehmen fragen sich: Ist das überhaupt DSGVO-konform? Darf eine KI Telefongespräche führen und aufzeichnen? Die gute Nachricht: Ja, es ist möglich – wenn Sie einige wichtige Regeln beachten.
Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen konsultieren Sie bitte Ihren Datenschutzbeauftragten oder einen spezialisierten Anwalt.
Warum ist DSGVO bei KI-Telefonassistenten so wichtig?
Telefongespräche enthalten personenbezogene Daten: Namen, Telefonnummern, manchmal auch sensible Informationen wie Gesundheitsdaten (bei Arztpraxen) oder finanzielle Details. Die DSGVO regelt, wie diese Daten verarbeitet werden dürfen.
Die 5 Säulen der DSGVO-Konformität bei KI-Telefonie
1. Serverstandort: EU vs. USA
Der wichtigste Punkt: Wo werden die Daten verarbeitet? Nach dem Schrems-II-Urteil ist die Übertragung personenbezogener Daten in die USA problematisch. Viele KI-Anbieter nutzen US-Server (OpenAI, Google, Amazon).
Wählen Sie einen Anbieter mit Servern in Deutschland oder der EU. bhomy hostet alle Daten in Frankfurt am Main – zu 100% DSGVO-konform.
2. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Ein AVV ist nach Art. 28 DSGVO zwingend erforderlich, wenn ein externer Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Der Anbieter muss einen AVV anbieten und unterschreiben.
3. Transparenz & Information
Anrufer müssen wissen, dass sie mit einer KI sprechen. Dies ergibt sich aus dem Transparenzgebot der DSGVO und dem kommenden AI Act. Eine klare Ansage zu Beginn des Gesprächs ist empfehlenswert.
"Guten Tag, Sie sprechen mit dem virtuellen Assistenten von [Firmenname]. Dieses Gespräch wird zur Qualitätssicherung verarbeitet. Wie kann ich Ihnen helfen?"
4. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten brauchen Sie eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO. Bei Geschäftsanrufen ist meist das "berechtigte Interesse" (Art. 6 Abs. 1 lit. f) oder die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b) anwendbar.
5. Datenspeicherung & Löschkonzept
Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es für den Zweck erforderlich ist. Definieren Sie klare Löschfristen und dokumentieren Sie diese.
Checkliste: DSGVO-konformer KI-Telefonassistent
Wie bhomy DSGVO-Konformität gewährleistet
bhomy wurde von Anfang an für den deutschen Markt entwickelt. Wir nehmen Datenschutz ernst und haben DSGVO-Konformität in unsere DNA integriert.
Häufige Fragen zu DSGVO & KI-Telefonie
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