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Glossar

Intent Recognition

Klassifikation der Anrufer-Absicht in vordefinierte Kategorien (Termin, Rezept, Beschwerde, Info). Klassisch via Klassifikator, heute meist via LLM-Few-Shot.

Intent-Recognition klassifiziert eine Anrufer-Äußerung in eine vordefinierte Absicht — "Termin buchen", "Termin verschieben", "Rechnungsfrage", "Beschwerde". In modernen Voice-AI-Stacks übernimmt diese Klassifikation typischerweise das LLM selbst, oft kombiniert mit einer kleinen, gehärteten Klassifikator-Schicht für hochfrequente Standardfälle.

Gute Intent-Recognition braucht ein realitätsbasiertes Intent-Inventar: zu viele Intents (>30) machen das Modell unsicher, zu wenige (<5) lassen relevante Fälle unbehandelt. In der Praxis bewährt sich ein zweistufiges Modell: 6–12 Top-Level-Intents plus optionale Slot-Felder ("zu welchem Datum?", "welcher Behandlungstyp?").

Operativ kritisch: jede Intent-Klasse braucht eine Fallback-Strategie für niedrige Konfidenz, ein gemessenes Confusion-Matrix-Reporting aus echten Anrufen und einen Review-Zyklus, in dem neu auftretende Anliegen entweder als Intent ergänzt oder zur menschlichen Bearbeitung eskaliert werden.

FAQ
Wie viele Intents sind sinnvoll?
Für die meisten KMU-Use-Cases sind 6–12 Top-Level-Intents plus Slot-Filling die richtige Größenordnung. Alles darüber wird unzuverlässig, ohne dass es Mehrwert bringt.
Vertiefen in der Dokumentation
Anwendung im Produkt

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