Ein SIP-Trunk ist eine virtuelle Telefonleitung über das Internet. SIP (Session Initiation Protocol) ist der VoIP-Standard, mit dem Rufnummern an Endpunkte — etwa einen KI-Telefonassistenten — geroutet werden. Anstelle von ISDN-Anschlüssen oder analogen Leitungen kommen Pakete über IP.
Beim Onboarding stehen zwei Wege offen: bestehende Rufnummern werden zum Anbieter portiert (übliche Wartezeit 4–6 Wochen je nach abgebendem Carrier), oder eine neue SIP-Nummer wird sofort bereitgestellt. Wichtige Parameter: Gleichzeitige Kanäle, Codec-Unterstützung (G.711 / Opus), Ländervorwahlen.
Operative Stolpersteine: Notruf-Routing (in Deutschland muss 110/112 garantiert funktionieren — bei reinem SIP nicht trivial), Fax-Übertragung (T.38 statt G.711), und Ausfallsicherheit über mehrere Trunks oder Provider.